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Transbronchiale Nadelaspiration (TBNA)

Die transbronchiale Nadelaspiration (TBNA) ist etabliert als sicheres, minimal-invasives und kosteneffektives Verfahren zur Diagnose mediastinaler oder peripherer Pathologien. Die TBNA wird für die Untersuchung subkarinaler und parabronchialer Knoten sowie parenchymaler Abnormitäten eingesetzt. Paratracheale Knoten sind manchmal schwieriger festzustellen.

Im Standard-TBNA-Verfahren wird eine 21-G-Zytologienadel oder eine 19-G-Histologienadel mit einem flexiblen Bronchovideoskop eingesetzt. Um die Raumforderungen oder Knoten für die Absaugung zu lokalisieren, nutzt der Bronchologe Röntgenbilder der Brust oder auch einen CT-Scan. Anschließend wird die Nadel bis zur Läsion vorgeschoben und aus dem Tubus ausgefahren. Das Zielgewebe wird mit der Nadel eingestochen und die Aspiration beginnt. Wenn die Absaugung abgeschlossen ist, wird die Nadel wieder in den Tubus zurückgezogen und durch den Arbeitskanal entfernt.

Transbronchiale Nadelaspiration (TBNA)

Transbronchiale Nadelaspiration (TBNA)

Transbronchiale Nadelaspiration (TBNA) - Schritt 1

Drücken Sie den Knopf langsam unter endoskopischer Beobachtung, um die Nadel aus der Hülle vorzuschieben.

Transbronchiale Nadelaspiration (TBNA) - Schritt 1

Drücken Sie den Knopf langsam unter endoskopischer Beobachtung, um die Nadel aus der Hülle vorzuschieben.

Transbronchiale Nadelaspiration (TBNA) - Schritt 2

Bringen Sie die Nadel in Kontakt mit dem Zielgebiet.

Transbronchiale Nadelaspiration (TBNA) - Schritt 3

After depressing the syringe's plunger completely, attach the syringe to the aspiration port and pierce the target tissue with the needle.

Transbronchiale Nadelaspiration (TBNA) - Schritt 4

After aspirating the tissue or cell sample by drawing the syringe's plunger, detach the syringe from the aspiration port and withdraw the needle from the target tissue by holding the sheath. Pull the knob to retract the needle into the sheath.

Für die TBNA gibt es zahlreiche Anwendungen. Ein wichtiger Bereich ist das N-Staging zur Klassifizierung des Befalls der regionalen Lymphknoten. Für die Klassifizierung werden ausschließlich die Lymphknoten, die den Bereich des Primärtumors dränieren, berücksichtigt. Beim Befall entfernterer Lymphknoten liegt eine metastatische Erkrankung vor. In der Regel sollte beim Lungenkrebs-Staging die am weitesten vom Tumor entfernte Läsion zuerst untersucht werden; erst die N-3-Lymphknoten, dann die N-2-Knoten und zuletzt die N-1-Knoten.

TBNA ist zudem ein nützliches Verfahren für die Diagnose lymphatischer Erkrankungen wie Lymphomen oder Adenopathie. Bei verdächtigen, meist vergrößerten Lymphknoten ist eine Biopsie erforderlich, um den Grund für die Schwellung zu ermitteln. Zu diesem Zweck wird mittels eines kurzen Eingriffs eine Gewebeprobe entnommen und pathologisch untersucht. Eine weitere Einsatzmöglichkeit der TBNA ist die Diagnose pulmonaler und mediastinaler Läsionen (insbesondere Lungenkrebs) mithilfe eines minimal-invasiven Eingriffs. So können die Tumorart sowie die Malignität oder Benignität einer auf dem Röntgenbild oder CT-Scan entdeckten Abnormität bestimmt werden.

Olympus bietet ein umfangreiches Programm von Nadeln für die Zytologie und Histologie, um die verschiedensten klinischen Vorgaben zu erfüllen. Olympus TBNA-Nadeln bieten hervorragende Punktionseigenschaften. Sie sind im Hinblick auf eine problemlose Passage durch den Arbeitskanal konstruiert, sodass Beschädigungen des Kanals möglichst vermieden werden. Es gibt Standard-, Seitenöffnung- und Trokarnadeln. Eine Besonderheit ist dabei die Nadel mit Seitenfenster; sie ermöglicht die Entnahme einer größeren Probe aus dem Gewebe.

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